Fitness & Körper
Aufwärmen, Rücken, Beweglichkeit
Golf sieht harmlos aus und belastet den Körper trotzdem einseitig. Was du dagegen tun kannst.
Lektion 01
Was der Golfschwung mit dir macht
Ein Golfschwung ist eine schnelle Rotationsbewegung, die immer in dieselbe Richtung geht. Dazu kommt eine leicht gebeugte Haltung über mehrere Stunden und rund zehn Kilometer Gehstrecke. Das ist gesünder als sein Ruf — aber eben einseitig.
Typische Beschwerden entstehen im unteren Rücken, in den Schultern und in den Ellenbogen. Fast immer sind zwei Dinge die Ursache: fehlendes Aufwärmen und mangelnde Beweglichkeit im Oberkörper.
Lektion 02
Zehn Minuten, die alles ändern
- Ein paar Minuten zügig gehen, um den Kreislauf hochzubringen.
- Oberkörper locker nach beiden Seiten rotieren, ohne Schwung.
- Schultern kreisen, Arme ausschütteln.
- Hüfte und Oberschenkel mobilisieren.
- Erst mit kurzen Schlägen beginnen, dann steigern — nie mit dem Driver anfangen.
Der häufigste Fehler
Direkt aus dem Auto zum ersten Abschlag und dann voll durchziehen. Das ist die klassische Ursache für Rückenprobleme am nächsten Tag.
Lektion 03
Was langfristig hilft
Beweglichkeit in der Brustwirbelsäule und in der Hüfte ist für den Golfschwung wichtiger als Kraft. Wer sich besser drehen kann, erzeugt mehr Weite ohne mehr Anstrengung — und schont dabei den unteren Rücken.
Ergänzend hilft ein stabiler Rumpf, weil er die Rotation kontrolliert. Zwei kurze Einheiten pro Woche reichen für einen spürbaren Unterschied. Bei bestehenden Beschwerden gehört das allerdings in fachkundige Hände — ein Arzt oder Physiotherapeut ist hier die richtige Adresse.
Willst du das auf dem Platz üben?
Theorie ist die halbe Miete. Die andere Hälfte lernst du mit einem Schläger in der Hand — am Golf Resort Berlin Pankow.
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