Richtig üben
Warum zwei Stunden Range oft nichts bringen
Die meisten üben viel und verbessern sich wenig. Woran das liegt und wie es anders geht.
Lektion 01
Das Problem mit der Driving Range
Das typische Bild: Ein Spieler kauft einen großen Korb Bälle, nimmt den Driver und schlägt hundert Bälle in Serie. Nach einer Stunde ist er müde, hat viele Schläge gemacht — und wird trotzdem nicht besser.
Der Grund ist einfach: Wenn du hundertmal denselben Schlag mit demselben Schläger vom perfekten Untergrund machst, trainierst du eine Situation, die auf dem Platz nie vorkommt. Dort hast du einen Versuch, aus schlechter Lage, mit wechselndem Schläger und Puls.
Lektion 02
Wie sinnvolles Training aussieht
- Immer mit einem Ziel schlagen. Such dir eine Fahne oder einen Baum — nie einfach ins Nichts.
- Schläger wechseln. Nie mehr als fünf bis sieben Bälle mit demselben Schläger hintereinander.
- Zwischen den Schlägen die volle Routine durchgehen, so wie auf dem Platz.
- Weniger Bälle, dafür bewusster. Dreißig konzentrierte Bälle bringen mehr als hundert nebenbei.
- Am Ende eine Runde simulieren: Loch für Loch die Schläger durchspielen, die du wirklich brauchen würdest.
Die 50-Prozent-Regel
Verbringe mindestens die Hälfte deiner Übungszeit mit Putten und kurzen Schlägen. Dort passiert fast die Hälfte aller Schläge einer Runde — und dort verbessert man sich am schnellsten.
Lektion 03
Eine Übungsstunde, die funktioniert
| Zeit | Was | Warum |
|---|---|---|
| 10 Min | Aufwärmen, kurze Schläge | Körper und Rhythmus vorbereiten |
| 20 Min | Putten | Distanzgefühl ist der größte Score-Hebel |
| 15 Min | Chippen ums Grün | rettet jede Runde |
| 15 Min | Eisen mit Zielwechsel | Kontrolle statt Weite |
| 10 Min | Runde simulieren | Übertrag auf den Platz |
Willst du das auf dem Platz üben?
Theorie ist die halbe Miete. Die andere Hälfte lernst du mit einem Schläger in der Hand — am Golf Resort Berlin Pankow.
Termin buchen